Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Geehrtester Herr
Throndwig Perval Aurentian Gliependiek
Patriarch des Patrizierhauses Gliependiek, Bürgermeister, Ratsherr und Hafenherr Twergenhausens, Leutnant des Reichsheeres a.D.

Übersicht
Geboren: 6. Tsa 987 BF
Wohnort: Herzogenstadt Twergenhausen
Kurzcharakteristik: aufstrebender, ehrgeiziger Politiker und geübter Krieger
Erscheinungsbild: 194 Halbfinger groß, sehr kräftig, graue Haare
Glaube: Efferd
Wahlspruch: »CUSTODI CIVITATEM EFFERD« (Behüte die Bürgerschaft, Efferd!)
Zitat: »Das Haus Gliependiek? Die Herzogenstadt? Ich sehe da beim besten Willen keinen Interessenkonflikt!«
des Patrizierhauses Gliependiek
  Wappen des Patrizierhauses Gliependiek  
     
 
Beschreibung
Der zweitälteste Sohn des im Praios 1032 BF entführten Perval Gliependieks teilt mit seinem Vater nicht nur dessen hühnenhafte Gestalt, sondern auch fast in jeder Hinsicht dessen politischen Meinungen. An der Politik der Stadt hat sich daher seit der Wahl des energischen, herablassenden und zum Cholerikertum neigenden Kaufmanns nicht geändert. Der wie alle seine Familienmitglieder efferdgläubige Throndwig erhielt seinen Kriegerbrief 1005 BF von der »Kaiserlich Wehrheimer Akademie für Strategie und Taktik«, 1003 BF kämpfte er als Kadett im vorletzten Ausbildungsjahr in der Schlacht der Tausend Oger an der Trollpforte mit. Nach seinem Abschluss, bei dem ihm nur aufgrund seiner bürgerlichen Herkunft die Bestbewertung verwehrt blieb, trat Throndwig als Vierjährig-Freiwilliger in die Kaiserliche Armee ein und wurde 1009 BF als Leutnant auf eigenen Wunsch entlassen. Er kehrte nach Twergenhausen zurück und wurde dort von seinem Vater in das Kaufmannsgeschäft und die Politik eingeführt, nebenher präsentierte sich der junge Throndwig als herausragender Tjoster und litt sehr darunter, als Patrizier nicht zu den großen Adelsturnieren in den Nordmarken zugelassen zu werden. Er gewann fünfmal in Folge, von 1010 BF bis 1014 BF, die im Rahmen des alljährlichen Stadtfestes stattfindende Twergenhäuser »Mauerturnei«. 1017 bis 1018 BF besuchte Throndwig für zwei Semester das Rechtsseminar zu Beilunk, wo gleichzeitig Angrond von Sturmfels, seit 1033 BF unumstrittener Baron zu Dohlenfelde, regulär eingeschrieben war. Throndwig und Angrond verbrachten in Beilunk nur wenig Zeit miteinander, da sie sich vom ersten Augenblick an nicht ausstehen konnten.
Mit der Entführung seines älteren Bruders Alrond durch Flusspiraten 1022 BF und dessen Enterbung nur ein Jahr später wurde Throndwig zum Alleinerben des Hauses Gliependiek. Im Dohlenfelder Thronfolgestreit stellte sich Throndwig früh hinter die Ansprüche Hagen von Salmingen-Sturmfels’, der auch von Herzog Jast Gorsam unterstützt wurde. Throndwig war maßgeblich daran beteiligt, dass Twergenhausen auch militärisch Hagen half. Nach der Entführung seines Vaters im Praios 1033 BF durch Angrond-treue Adlige wurde Throndwig schließlich in aller Eile als dessen Nachfolger zum Bürgermeister der Herzogenstadt gewählt. Seither setzte er die Politik seines Vaters nahtlos fort. Während der Herrschaft Hagens war Throndwig um eine Normalisierung der Beziehungen zum Hinterland der Stadt bemüht. Seit Angrond wieder die Macht inne hat, herrscht sind die Beziehungen zwischen Bürgermeister und Baron frostig. Keinesfalls ist Throndwig gewillt, die der Herzogenstadt zugefallene Burg Schwarzfels wieder zu räumen.
Da Throndwig keine vollständige juristische Ausbildung hat, vertraut er in Rechtfragen seinem erzzwergischen Justiziar Farrosch Sohn des Fanderom, der auch sein engster politischer Berater ist und alle Verträge mit Hagen ausgearbeitet hat.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Throndwig wäre 1009 BF entgegen der Familientradition und entgegen dem Wunsch seines Vaters bei der Armee verblieben, hätte man seiner beantragten Versetzung zu seinem Wunschregiment »Raul von Gareth« stattgegebenen. Doch die Hürde des Standes erwies sich als zu hoch, nur Adlige wurden in dieses prestigeträchtigste der kaiserlichen Regimenter aufgenommen. Im Nachhinein, durch die Ereignisse um seinen älteren Bruder und die Schande, die gerade dieses Reiterregiment auf sich lud, ist Throndwig froh, nicht bei der kaiserlichen Armee geblieben zu sein.