Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Seine Hochgeboren
Hagen von Salmingen-Sturmfels
Baron zu Dunkelforst und Baruns Pappel, Ritter zu Rabenstein, Hauptmann der fürstlich-Koscher Kompanie »Herzogin Efferdane«, von 1030 bis 1033 BF auch Baron zu Dohlenfelde, von 1031 BF bis 1033 BF auch hochadliger Reichskammerrichter

Übersicht
Geboren: 1007 BF
Wohnort: Burg Salmingen, Baronie Dunkelforst
Kurzcharakteristik: rondrianischer Draufgänger, der gerade das Offiziershandwerk erlernt
Erscheinungsbild: Kriegerstatur, 185 Halbfinger groß, dunkelblonde, halbspannlange Haare, braungrüne Augen
Familienstand: Seit 1032 BF verheiratet mit Ansoalda von Leihenhof.
Glaube: Rondra
Blasonierung des Wappens: Die Grundlage bildet ein mittelreichischer Wappenschild. Den unteren Teil bildet eine rote Spitze, in die zentral ein silberner, nach rechts schauender Salm (für das Haus Salmingen) eingebracht ist. Der ebenfalls rote Schildoberteil wird von drei silbernen, senkrechten Blitzen geteilt.
Wahlspruch: »IN DUBIO PRO FAMILIA« (Im Zweifel für die Familie.)
Zitat: »Mit Rondra! Voran!«

Dieser Charakter ist im DSA-Adelsspiel bespielt.
des Hochadelsauses Salmingen-Sturmfels
  Wappen des Hochadelsauses Salmingen-Sturmfels  
     
Hagen von Salmingen-Sturmfels, 1030 BF
  Hagen von Salmingen-Sturmfels, 1030 BF  
     
 
Beschreibung
Hagen wurde im Jahre 1007 BF als erstes Kind aus Bernhelms zweiter Ehe mit der Koscher Hochadligen Frylinde von Salmingen geboren. Seinen Knappendienst verrichtete er am Hofe des Barons zu Rabenstein, einem guten Freund und Nachbarn seines Vaters. Seinen Ritterschlag erhielt Hagen aufgrund seiner besonderen Tapferkeit bei der Belagerung und Eroberung der Burg Tannwacht, bei der Hagen den falschen Grötz-Grafen Basileos überwältigte, am 24. Rondra 1027 BF – ein Jahr früher als geplant. Im Ingerimm 1027 BF kämpfte Hagen in Angbar auf der Seite des Koscher Fürsten gegen den Alagrimm, den seine Tante Charissia, die Erzschurkin, befreit hatte. Dabei ging es ihm nicht nur um seine persönliche Ehre, sondern auch darum, den Schild des alten Hauses Salmingen wieder reinzuwaschen. Im Rondra 1028 BF zog Hagen als Ritter unter dem Banner der Baronie Dohlenfelde in die Crumoldschlacht, wo er im Schlachtgetümmel das Kommando über die Isenhager Reiterei übernahm (das zugegebenermaßen auch seine Halbschwester Derya beanspruchte).

Nach einigen Monaten in Albernia, wo er einmal nur knapp der Gefangennahme durch Freischärler entging, reiste er zu seiner Mutter in den Kosch. Frylinde hatte ihre Zwillingsschwester Charissia aus der Familie Salmingen verstoßen und war damit Erbin der koscher Baronie Dunkelforst und der tobrischen Baronie Baruns Pappel – Baron Gundulf, Hagens Onkel, war als Reichskämmerer in der Schlacht in den Wolken ums Leben gekommen. Auf dem Erneuerungsfest auf der koscher Angenburg im Tsa 1028 verzichtete Frylinde schließlich auf die ihr durch den Tod ihres Bruders Gundulf und den Familienausschluss ihrer Schwester Charissia zugefallenen Rechte an den Baronien Dunkelforst und Baruns Pappel und übertrug diese auf ihren Sohn Hagen. So wurde dieser am 1. Phex 1028 BF von Fürst Blasius und Graf Growin als Baron von Dunkelforst eingesetzt. Feierlich zog Hagen daraufhin an der Seite seiner Mutter im von Charissias Verheerungen verschonten Salmingen am linken Ufer der Rakula ein.

Der junge Baron unternahm mit einigen Getreuen und anderen Koscher Adligen einige Expeditionen über die Rakula hinweg nach Garetien, um dort versprengte schwarztobrische Söldner und aufrührerische Bauern zur Strecke zu bringen. Zu dieser Zeit wurde ein übermäßig viel Vieh reißender Silberlöwe im Wald seiner Baronie gesichtet, und die Rondrahochgeweihte der Salminger Schwerthalle, die von Hagens Ehrenhaftigkeit und seinem aufrechten Rondrianertum sehr angetan war, machte dem jungen Baron die Löwenjagd zum Geschenk. Hagen lud zu diesem rondragefälligen Anlass seinen Vater, seinen Knappenherrn Lucrann und auch den Herzog der Nordmarken (der sich ohnehin auf dem Weg nach Angbar befand) ein. Hagen wusste nicht, dass seine Mutter einige Zeit vor der Jagd entführt und durch seine Tante Charissia, die Erzschurkin, ersetzt worden war. Zum größten Unglück sollten reichsverräterische albernische Adlige während der Silberlöwenjagd am 17. Ingerimm 1029 BF seinen Vater Bernhelm feige ermorden. Hagen streckte einen der Mörder nieder und war schließlich auch an der Befreiung seiner Mutter Frylinde beteiligt. Nur zwei Tage zuvor, am 15. Ingerimm, hatte Bernhelm ein neues Testament geschrieben, das auch von Herzog Jast Gorsam gesiegelt worden war. Dieses Testament machte Hagen zum alleinigen Erben der Baronie Dohlenfelde. So ließ sich Hagen am 1. Efferd 1030 BF im Sankta-Hildrun-Tempel zu Erzweiler von Ihrer Hochwürden Leuengunde vom Berg, der Hochgeweihten der Salminger Schwerthalle, in Amt und Würden als Dohlenfelder Baron und Junker von Erzweiler einsetzen.

Die ungerechtfertigten Vorwürfe (und Ansprüche) seines Halbbruders Angrond weist Hagen scharf von sich, schließlich ist er berufen, den letzten Willen seines Vaters umzusetzen. Und außerdem wissen Hagen und seine Mutter Frylinde nicht nur den Herzog der Nordmarken und viele koscher und nordmärkische Adlige hinter sich, sondern auch zahlreiche Rondra- sowie Hesindegeweihte sowie Jorgast von Bollharsch-Schleiffenröchte, den Illuminatus zu Elenvina.

Seit dem Tag der Treue des Jahres 1031 BF ist Hagen mit der gratenfelser Baronstochter Ansoalda Irmegund von Leihenhof zum Galebquell verlobt, die er am Tag des Schwurs 1032 BF ehelichte.

Am 30. Rondra 1033 BF verzichtete Hagen vertraglich auf alle Ansprüche auf die Baronie Dohlenfelde, womit der langjährige Streit um die Baronie formell beendet war. Einige Monate später, im Peraine 1033 BF, legte er dann auch noch sein ohnehin nie besonders geflissentlich ausgeübtes Amt als Reichskammerrichter nieder, um mit viel Herzblut das Kommando über die neugeschaffene Koscher Kompanie »Herzogin Efferdane« zu übernehmen, die erst im Greifenfurtschen an der Grenze zur Wildermark eingesetzt wurde und momentan im befreiten Tobrien steht. Hagens erklärtes Ziel ist es, mit dieser Kompanie seine tobrische Baronie Baruns Pappel zu befreien. Die lästige Alltagsarbeit in seiner Kompanie überlässt Hauptmann Hagen seinem Stellvertreter, dem reichlich unerfahrenen, aber tapferen Halmar von Sindelsaum. So hat er trotz des militärischen Kommandos noch genug Zeit, sich auf allerlei Turnieren blicken zu lassen.

Nach dem Mord an Herzog Jast Gorsam durch einen Koradiner trat Hagen zornerfüllt aus dem nordmärkischen Turnierbund aus. Schon seit seiner Niederlage in Dohlenfelde war er jedem Treffen der Koradiner ferngeblieben.