Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Ihre Hochgeboren
Frylinde von Salmingen
Baronmutter zu Dunkelforst, Baruns Pappel und Dohlenfelde

Übersicht
Geboren: 983 BF
Wohnort: Burg Salmingen, Baronie Dunkelforst
Kurzcharakteristik: geschickte Politikerin, zugleich tief hesindegläubig und intrigant
Familienstand: Seit 1029 BF verwitwet, hat aus ihrer Ehe mit Bernhelm Sigismund von Sturmfels zwei Kinder: Hagen und Durinya.
Glaube: Hesinde
Blasonierung des Wappens: Die Grundlage bildet ein blauer mittelreichischer Wappenschild. Darauf findet sich ein goldener Salm.
Wahlspruch: »KLUGHEIT MACHT AUS SILBER GOLD«

Dieser Charakter ist im DSA-Adelsspiel bespielt.
des Hochadelsauses Salmingen
  Wappen des Hochadelsauses Salmingen  
     
 
Beschreibung
Im Jahre 983 BF wurden Frylinde und ihre Zwillingsschwester Charissia als drittes beziehungsweise zweites Kind Seiner Hochgeboren Harkward von Salmingen, Baron zu Dunkelforst und Baruns Pappel, auf Burg Salmingen geboren. Das Haus Salmingen ist eine der würdigsten und ältesten Familien des Kosch, vor einigen Generationen stellten die Salminger sogar die Grafen Ferdoks. Die für ihren tiefen Hesindeglauben weithin bekannte Hochadlige gehört zu den einflussreichsten Koscher Hochadligen und hat beste Beziehungen sowohl im Koscherland als auch in Garetien. Als Mäzenin unterstützt sie unter anderem Siopan von Salmingen, einen der bekanntesten Hesindegeweihten und Gelehrten des Mittelreiches, mit dem sie auch eine langjährige Freundschaft verbindet. Frylinde ist stolze Mutter ihres Sohnes Hagen, der bereits im Alter von 22 Jahren Herr dreier Baronien ist. Da Hagen mehr an rondrianischen Tugenden als an der Staatskunst interessiert ist, ist es ein offenes Geheimnis, dass seine hochgebildete Mutter von Burg Salmingen aus die Amtsgeschäfte für ihn führt.

Ihre sorgenlose Kindheit verbrachte Frylinde von Salmingen im östlichen Tobrien, ihre Jugend im Kosch. 995 BF traten ihre Zwillingsschwester Charissia und sie – nicht einmal ihre eigene Mutter konnte die beiden unzertrennlichen Mädchen unterscheiden – ihren Knappendienst bei Markgraf Throndwig von Bregelsaum zu Warunk an. Ihr älterer Bruder Gundulf von Salmingen wurde 1003 BF zum kaiserlichen Hofkämmerer in Gareth bestallt, Frylinde verbringt viel Zeit bei ihrem Bruder in der Kaiserstadt. 1006 BF heiratete Frylinde den verwitweten kaiserlichen Rittmeister Bernhelm von Sturmfels, der bereits vier Kinder aus erster Ehe hat. 1008 BF wird Frylindes und Bernhelms Sohn Hagen geboren, 1013 BF deren Tochter Durinya. Die Invasion Borbarads kostet vielen Salminger das Leben, 1027 BF stirbt schließlich auch Gundulf in den Trümmern der Neuen Residenz zu Gareth. Auch das Neu-Garether Stadthaus der Familie Sturmfels wird vollständig zerstört, Bernhelm und Frylinde halten sich während des Angriffes auf Gareth jedoch in Elenvina auf, wo der Reichskongress vorbereitet wird. Gleichzeitig befreit Charissia von Salmingen, die sich irgendwann der Lehre Borbarads zugewandt hatte, den schrecklichen Alagrimm und brachte damit Tod und Verderben über den Kosch, der Feuerdämon konnte erst im Ingermm 1027 in Angbar besiegt wird. Frylinde erfährt von den Ereignissen in Elenvina. Sie ist erst ungläubig, kann nicht glauben, was man ihr berichtet. Als die schwarzmagischen Untaten Charissias aber unleugbar sind und auch von Geweihten der Hesinde bezeugt werden, verstößt sie ihre Zwillingsschwester ohne Zögern aus dem Hause Salmingen. Damit war Frylinde von Salmingen nun Erbprinzessin der Baronien Dunkelforst und Baruns Pappel. Ihr Gatte Bernhelm und ihr Sohn Hagen befanden sich derweil auf dem Feldzug wider die albernische Königin Invher ni Bennain. Auf dem Erneuerungsfest auf der Angenburg im Kosch im Tsa 1028 verzichtete Frylinde auf ihre Rechte an den Baronien Dunkelforst und Baruns Pappel und übertrug diese auf ihren Sohn Hagen, Ritter zu Rabenstein, der daraufhin von Fürst Blasius und Graf Growin als Baron von Dunkelforst eingesetzt wurde. Feierlich zog Hagen an der Seite seiner Mutter im von Charissias Verheerungen verschonten Salmingen ein.

Ende 1029 BF wurde Frylinde schließlich von Schergen Charissias entführt, ihre Zwillingsschwester, die Erzschurkin, gab sich einige Tage lang als die Ehefrau Bernhelms und die Mutter Hagens aus. Im Ingerimm 1029 BF wurde Bernhelm schließlich in der Baronie Dunkelforst von albernischen Verrätern, die auch Frylinde entführt hatten, ermordet. Fylinde wurde kurz darauf befreit. Das neue Testament Bernhelms hatten zu diesem Zeitpunkt bereits Herzog Jast Gorsam, sein Sohn Frankwart, der Baron zu Rabenstein sowie andere Würdenträger bezeugt. Auch Illuminatus Jorgast sowie die Hochgeweihte des Salminger Hesindetempels bestätigten die Gültigkeit des Schriftstücks und vor allem, das Charissia an dessen Zustandekommen keinen Anteil hatten. So leitete Frylinde alles in die Wege, um den letzten Willen ihre Gatten umzusetzen und veranlasste im Efferd 1030 BF die Krönung ihres Sohnes Hagen zum Baron zu Dohlenfelde.

Nach Hagens militärischer Niederlage auf dem Schönbunder Grün im Rondra 1033 BF hält sich Frylinde vornehmlich auf ihrer Stammburg, der Burg Salmingen an der Rakula, auf. Sie versteht sich gut mit ihrer Schwiegertochter Ansoalda von Leihenhof und teilt sich mit dieser während der häufigen Abwesenheit ihres Sohnes Hagen, der entweder bei seiner Kompanie im Tobrischen weilt oder auf irgendwelchen Turnieren zu finden ist, über die Baronie Dunkelforst. Frylinde verbringt viel Zeit im Hesindetempel und hält brieflich Kontakt zu zahlreichen Freunden und Gelehrten in ganz Aventurien.