Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Ihre Hochgeboren
Derya von Sturmfels m. H.
Baronin zu Tommelsbeuge, Ritterin zu Honingen

Übersicht
Geboren: 9. Rahja 999 BF
Wohnort: Burg Fischwacht, Baronie Tommelsbeuge
Kurzcharakteristik: abenteuerlustige, lebensfrohe Adlige
Erscheinungsbild: 169 Halbfinger groß, eher schlanker Körperbau, schulterlange, gelockte, blonde Haare (oft gefärbt), blaugrüne Augen. Trägt üblicherweise wenig standesgemäße, eher bürgerliche Bauschkleider elfischer Machart. Ein elfisches Jagdmesser trägt sie immer bei sich, auch wenn sie im Kampf ihr mit stilisierten Blättern und Blüten verziertes Langschwert „Rosendorn“ bevorzugt.
Familienstand: Seit 1029 BF verheiratet mit Baron Hagunald von Fischwachttal.
Glaube: Rondra, Rahja, Phex
Besonderheiten: Derya ist inzwischen recht geschickt darin geworden, das Schwert selbst im langen Kleid zu führen, jedenfalls zwängt sie sich nur dann in ihre Rüstung wenn sie partout keine andere Wahl hat.
Blasonierung des Wappens: Die Grundlage bildet ein mittelreichischer Wappenschild. Den unteren Teil bildet eine rote Spitze, in die zentral ein silberner, nach rechts schauender Wolfskopf eingebracht ist. Der ebenfalls rote Schildoberteil wird von drei silbernen, senkrechten Blitzen geteilt.
Wahlspruch: »IN DUBIO PRO FAMILIA« (Im Zweifel für die Familie.)

Dieser Charakter ist im DSA-Adelsspiel bespielt.
des mittleren Hochadelsauses Sturmfels
  Wappen des mittleren Hochadelsauses Sturmfels  
     
 
Beschreibung
Derya wurde im Rahja 999 BF als viertes Kind Bernhelm von Sturmfels’ und Brianna Albenbluth von Niamors geboren. Bei ihrer Geburt verstarb die Mutter und Derya konnte nie ein besonders gutes Verhältnis zu ihrer Stiefmutter Frylinde von Salmingen aufbauen. Einige Monde nach der Geburt ihrer Stiefschwester Durinya stellte sich Derya gegen eine bedeutende Familientradition des Hauses Sturmfels, indem sie sich weigerte, als zweitgeborene Tochter ihres Hauses in das Noviziat der Rondrakirche zu treten. Stattdessen trat sie ihren Knappendienst bei der Honinger Gräfin Franka Salva Galahan, einer Jugendfreundin ihrer verstorbenen Mutter, an. Nachdem Derya ihren Knappendienst abgeleistet hatte, schloss sie sich einigen Abenteuern an und gelangte bis nach Thorwal im Norden und Drol im Süden. In Nostria war sie gar bei der Erstürmung einer Burg zusammen mit Thorwalern beteiligt. Nach ihrer Rückkehr begann sie eine bis heute fortgesetzte rahjanische Affäre mit dem Halbelfen Gwaeron Abendglanz, dem damaligen Reichsedlen von Wolkenfold.

Die junge Baroness verbrachte einige Jahre als inoffizielle nordmärkische Botschafterin am Fürstenhofe zu Darpatien. In Rommilys genoss Derya ihre Freiheiten und hielt sich am liebsten auf Hofbällen und im Vergnügungsviertel der Stadt auf.

Nach Deryas Rückkehr unternahm ihr Vater viele Versuche, die eigenwillige Tochter standesgemäß zu verheiraten oder ihr zumindest eine militärische Laufbahn nahezubingen. So wurde sie auch als Adjutantin ihrer Tante Rondwige von Sturmfels nach Albernia geschickt. Seit einem hinterhältigen und blutigen Überfall abtrünniger Albernier verbindet Derya eine innige Feindschaft zu Macha Arodon von Weyringhaus-Rabenmund, der Baronin zu Weidenau, große Dankbarkeit und Freundschaft dagegen mit Alysdair ui Clandryn und seinen Wächtern des Zornesordens, die sich bei dem Hinterhalt rondrianisch schützend zwischen die albernischen Rebellen und die Nordmärker stellten und womöglich Rondwiges und Deryas Leben retteten. Weiterhin kämpfte Derya bei der Eroberung der Feste Tannwacht mit und war bei der Schlacht von Crumolds Auen dabei. Doch selbst wenn sie den rondrianischen Schwertkampf und das Reiten liebt und sich auch gerne auf Turnieren mit anderen ritterlichen Streitern misst, so ist ihr die Rohheit, die straffe militärische Ordnung von Befehl und Gehorsam und vor allem das unbequeme Leben im Krieg zuwider. Bisher wich sie solchen wie auch drohenden ehelichen Pflichten immer aus so gut es ging.

Als ihr Vater auf dem Herzöglichen Rat zu Elenvina im Phex 1029 BF Deryas Verlobung mit Hagunald von Fischwachttal, dem Baron zu Tommelsbeuge, bekannt gab, setzte sich die Baroness unmittelbar nach dem Rat mit Hilfe zweier almadanischer Edelleute gen Süden ab. Sie trieb sich bis zum Tode Bernhelms in Almada herum, wo sie auch ihren Geliebten Gwaeron wieder traf, der 1025 BF seines Amtes als Edler von Wolkenfold enthoben worden und aus Dohlenfelde und den Nordmarken (bis auf wenige heimliche Stelldicheins mit Derya) verschwunden war. Als Derya jedoch von der Ermordung ihres Vaters und den überraschenden Thronansprüchen ihres Halbbruders Hagen auf Dohlenfelde erfuhr, reiste sie unverzüglich mit Gwaeron und einem Rahjageweihten vom Fest der Freuden in Punin nach Tommelsbeuge. Am späten Abend des 30. Rahja 1029 BF schloß sie nach rahjanischem Ritus den Bund der Ehe mit ihrem zuvor noch verschmähten Verlobten Hagunald. Als Baronin von Tommelsbeuge unterstützte sie ihren Bruder Angrond als Baron von Dohlenfelde.

Inzwischen hat sie sich als Baronin von Tommelsbeuge eingelebt und auch die alte, eher funktionale Burg Fischwacht zu einem etwas heimeligeren und rahjagefälligeren Ort gemacht. Der almadanische Rahjageweihte, Hazanyo Desidero Castanyeda, blieb als ihr Hof-Geweihter, und Gwaeron ist ebenfalls eingezogen - offiziell als Deryas Flötenlehrer. Baronin Derya pflegt ein gutes Verhältnis zu ihrer Knappenmutter Gräfin von Honingen Franka Salva Galahan und dem Landvogt von Gräflich Honingen, Ansbrecht von Quakenbrück, ebenfalls zur Baronin von Vairningen, Ulinai Timerlain von Vairningen (regelmäßige Teekränzchen, gemeinsame Reisen, gegenseitige Unterstützung bei Innenausstattungsfragen). Derya und Wunnemine, die Baronin von Ambelmund, kennen sich aus Wunnemines Knappschaft bei Deryas Schwägerin Isida von Quakenbrück. Als Gründungsmitglied der Koradiner steht Derya klar hinter Hartuwal. Im Efferdmond 1031 BF bezog der Orden des Heiligen Zorns der Göttin Rondra seine erste Niederlassung innerhalb der Nordmarken; Derya hatte auf Bitten von Alysdair ui Clandryn Baron Hagunald von Fischwachttal dazu gebracht, dem Orden das Rittergut Brinnborn zu verleihen. Am 6. Rondra 1032 BF kam Hagunelda v. Fischwachttal, die erste gemeinsame Tochter von Hagunald und Derya, zur Welt.

Meisterinformationen (Text wird sichtbar durch Markieren):
Derya wurde in ihrer Zeit als inoffizielle nordmärkische Gesandte am darpatischen Fürstenhof vom horasischen Geheimdienst ausspioniert. Der unerkannte DBA-Agent Marciono de Cevaillon, Esquirio de Cevaillon, Harfenlehrer der Baronin von Berlinghân-Oppstein, hatte sie mit seinem Charme und der Kultiviertheit des Horasiers schnell umgarnt, besonders, da in den ersten Jahren Gwaeron fern und nur selten zu Besuch war.

Deryas erste Tochter Hagunelda ist nicht von Hagunald sondern von Gwaeron. Sie kam mit leicht spitzen Ohren zur Welt, wurde aber von Hagunald anerkannt.