Wappen der Baronie Dohlenfelde und der Herzogenstadt Twergenhausen

Seine Hochgeboren
Angrond Bernhelm von Sturmfels m. H.
Baron zu Dohlenfelde, Junker zu Erzweiler, Ritter zu Calbrozim, hochadliger Reichskammerrichter

Übersicht
Geboren: 995 BF
Wohnort: Baronsburg Dohlenhorst
Kurzcharakteristik: erfahrener Politiker und fähiger Jurist, geübter Kämpfer
Erscheinungsbild: 183 Halbfinger groß, spannlange, dunkelblonde Haare, gestutzter Vollbart, braune Augen, eher schlank
Familienstand: Seit 1020 BF verheiratet mit Isida von Quakenbrück, die beiden haben vier Kinder: Reto Angrond, Haldane Isida, Raulgunde und Eslam.
Glaube: Praios, Rondra
Blasonierung des Wappens: Die Grundlage bildet ein mittelreichischer Wappenschild. Den unteren Teil bildet eine rote Spitze, in die zentral ein silberner, nach rechts schauender Wolfskopf eingebracht ist. Der ebenfalls rote Schildoberteil wird von drei silbernen, senkrechten Blitzen geteilt.
Wahlspruch: »IN DUBIO PRO FAMILIA« (Im Zweifel für die Familie.)
Zitat: »Ihr verwirktet Euren rechtmäßigen Anspruch durch Missachtung des Paragraphen...«

Dieser Charakter ist im DSA-Adelsspiel bespielt.
des mittleren Hochadelsauses Sturmfels
  Wappen des mittleren Hochadelsauses Sturmfels  
     
Angrond von Sturmfels, 995 BF
  Angrond von Sturmfels, 995 BF  
     
 
Beschreibung
Angrond wurde 995 BF als ältester Sohn Bernhelm von Sturmfels’ und Brianna Albenbluth von Niamors in Gareth geboren. Seinen Knappendienst verrichtete Angrond am Isenhager Grafenhof zu Calbrozim, danach studierte er bis 1019 BF wie sein Vater und Urgroßvater am Beilunker Rechtsseminar und arbeitete anschließend als Jurist in Gareth und Punin. Während seines Studiums in Beilunk lernte Angrond den Patriziersohn Throndwig Gliependiek kennen. 1020 BF heiratete Angrond die Eisenhuetter Baroness Isida von Quakenbrück. Isida und Angrond wurden im Laufe der Jahre vier Kinder geboren, von denen das älteste bereits Page am Albenhuser Grafenhof ist. Im Ingerimm 1021 BF fand seine ältere Schwester Selinde in der Trollpfortenschlacht den Heldentod, und Angrond wurde Thronfolger der Baronie. Er und seine Gattin wurden, wie es Tradition ist, zu Junker und Jungfer von Erzweiler gekrönt.

Bald übernahm Angrond auch die Amtsgeschäfte der gesamten Baronie, 1023 BF vertraute ihm sein Vater sogar den Siegelring Dohlenfeldes an. Mit dem überraschenden Tod Baron Bernhelms am 17. Ingerimm 1029 BF bereitete sich Angrond darauf vor, der neue Baron Dohlenfeldes zu werden und auch das Amt des Siebenten Hochadligen Reichskammerrichters, das sein Vater 21 Jahre lang ausgeübt hatte, zu übernehmen. Die Krönung zum Baron Dohlenfeldes fand am 1. Efferd 1030 BF in der Sankta-Lechmin-Kapelle zu Dohlenfelde statt. Angrond wurde von Seiner Hochwürden Werdomar von Gluckenhang-Binsböckel, dem Hochgeweihten des Eisenhuetter Praiostempels, mit der stählernen Darlinkrone zum Baron Dohlenfeldes erhoben.

Im Streit um die Dohlenfelder Baronskrone setzte sich schließlich Angrond mit seinen zahlreichen Verbündeten durch. Während der Entscheidungsschlacht auf dem Schönbunder Grün im Rondra 1033 BF nahm der bei einem Attentat unmittelbar vor Schlachtbeginn schwer verwundete Angrond nicht teil. Das für Angrond streitende Heer führte dessen Schwiegervater Baron Garmwart von Quakenbrück. Nach dem Sieg auf dem Schönbunder Grün gestand Hagen seine Niederlage ein.

Seither ist der nun unumstrittene Baron Angrond bemüht, seine Herrschaft über Dohlenfelde zu stabilisieren. Doch erst am 30. Tsa 1035 BF wurde Angrond von Graf Ghambir formell als Baron Dohlenfeldes anerkannt. Und zumindest im Junkergut Erzweiler gibt es immer noch viele, die Hagen für den wahren Erben des Bernhelm von Sturmfels halten. Nach der Herzogenkrönung Frankwarts Anfang Praios 1035 BF wurde der Koradiner Angrond von Flussgardisten auf Burg Dohlenhorst widerstandslos festgenommen und nach Elenvina gebracht. Im anschließenden Grafenstreit blieb Angrond formell neutral, unterstützte jedoch Hartuwal vom Großen Fluss. Nachdem Kaiserin Rohaja Hartuwal als Herzog der Nordmarken anerkannte, gilt Angrond – der einzige Koradiner im Reichsgericht – als ein wichtiger Vertrauter Hartuwals.

Die meiste Zeit halten sich Angrond und seine Gattin nicht in Dohlenfelde, sondern im Stadthaus der Sturmfelser zu Elenvina auf.